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Badhausgeschichten:

Hier finden Sie Geschichten und Bilder rund um das Badhaus aus alter und neuer Zeit.

Fliesen aus alten Häusern im neuen Badhaus
Die Denkmalpflege hat richtigerweise darauf bestanden, dass die alten Fliesen aus dem Badhaus wiederverwendet werden müssen. Also haben wir die Solnhofener Fliesen, auch Solnhofener Marmor genannt, schleifen und aufarbeiten lassen und präsentieren nach dem Umbau den historischen Bodenbelag in neuem Zustand aber mit altem Gesicht. Ein paar Risse und Schönheitsmacken dürfen also schon sein.
Dies hat uns auf die Idee gebracht, die Bad Emser Hausbesitzer zu bitten, uns alte Fliesen zu spenden. Diese Fliesen werden in Kürze im Restaurantbereich in die Holzverkleidung eingelassen und mit dem Namen des jeweiligen Spenders und dem Fundort versehen. Da gibt es viel zu entdecken. Aus manch altem Bad Emser Haus, aber auch aus Holland, der Slowakei und dem Badhaus selbst kamen Fliesen ans Tageslicht, die zum Teil 300 Jahre und älter sind. Lassen Sie sich überraschen. Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie mit Erstaunen, welche Fliese wann und wo verarbeitet wurde und nach einem langen Fliesenleben jetzt einen Ehrenplatz in unserer Fliesengalerie erhält. Das sind Bodenschätze der besonderen Art im Badhaus im Kurpark.
Wem die Stunde geschlagen hat ...
... wissen wir ziemlich genau aus den Archivunterlagen zum ehemaligen "staatl. Badhaus zu den Vier Türmen", heute "Badhaus im Kurpark". Darunter befanden sich nämlich so ziemlich alle Herrscher und Adeligen in der Mitte des vorvergangenen Jahrhunderts. Mit Fug und Recht können wir also heute behaupten, dass Könige, Zaren und Fürsten hier ihr Gesunderhaltungsbad im Emser Wasser genossen haben.
Zu späterem Zeitpunkt wurden die Badekabinen mit Uhren versehen, damit der Badegast wusste, wie lange er noch zu baden hatte. Erhalten geblieben sind beim Umbau alle Uhren, die ab ca. 1920 in den Badekabinen hingen.
Diese Uhren hat der Bad Emser Juwelier und Uhrmachermeister Joachim Franken in liebevoller Kleinarbeit restauriert. In den nächsten Tagen werden die Uhren wieder ihren alten Stammplatz einnehmen. An einigen Exemplaren kann man noch bei genauem Hinschauen erkennen, wann die Uhr einmal für lange, lange Jahre stehen geblieben ist.
Wenn das Lämpchen glühte ...
... konnte man vom Flur aus sehen, welche der Badekabinen besetzt war und welche nicht. Auch diese historischen Lämpchen sind wieder in Betrieb. Auch hier hat ein Bad Emser Handwerksmeister weitergeholfen. Der Elektriker Bernd Klein, der sein Geschäft noch (wieder) in der alten Handwerksgasse im Bad Emser Dorf, der heutigen Friedrichstraße, betreibt, hat die Lämpchen wieder auf Vordermann gebracht. Ein weiteres Detail dafür, dass vieles, ja das meiste an historischen Gegenständen aus dem Badhaus wiederverwendet wird.
Bad Ems und Karlsbad/Tschechien
2 europäische Badeorte, die vieles gemeinsam haben: Eine ähnlich erfolgreiche Vergangenheit, gekrönte Kurgäste hüben wie drüben, ein atemberaubendes Architekturensemble.
Was für die Karlsbader die Oblaten sind, sind für die Bad Emser die Bomben. Das Kurorchester in Karlbad ist - das sei zugegeben - z.Zt. erheblich größer als das in Bad Ems. Und überall in Karlsbad finden sich Thonetstühle aus Boppard. Auch in Bad Ems, aber da muß man schon genauer hinsehen.
Aber jetzt! Wir haben sie im neuen Theater im Badhaus:
Feine Stühle für das Parkett, mit einem gehämmerten Gestell und aufwendigem roten Bezug: 12o Karlsbadener Theaterstühle!!!
Wenn das kein guter Anfang ist für die nächste Städtepartnerschaft.
Aber erstmal: Meine Damen und Herren, Ladies and Gentlemen, bitte nehmen Sie Platz.
Neues von alten Kacheln ...
Immer noch - und das ist schön - spenden Bad Emser Bürgerinnen und Bürger Kacheln zur Dekoration des Badhauses. Neulich gab es zwei "goldene" Kacheln von einer ehemaligen Mitarbeiterin der "Hundertwasserwerkstatt" Ebinger. Auf die Frage von Bauherrn Jörnhs, ob man denn aufgrund der überschrittenen Baukosten überhaupt eine "goldene" Kachel aufhängen sollte, kam die prompte Antwort in bestem Kemmenauer Platt:
"Manschmol muß mer strunze" (Für auswertige Leser dieser Geschichte: "Manchmal muß man angeben").
Die Kacheln hängen!!!
Richtungsweisend
Damit das Badhaus im Kurpark mit seinem Theater im Badhaus und Restaurant VIVA einfacher zu finden ist, haben die Investoren 5 touristische Hinweisschilder im Stadtgebiet aufstellen lassen. Damit wird es dem neuen Besucher leicht gemacht, die Adresse Römerstr. 41a zu finden. Für Autofahrer sei gesagt, im Stadtgebiet stehen über 1.700 Parkplätze zur Verfügung - und dies trotz Umbau der unteren Römerstraße. Als Parkplätze in Badhausnähe eignen sich die Wipsch, die Viktoriaallee, das Parkhaus der Emser Therme und der Parkplatz neben der Talstation der Malbergbahn.